Raupen in Gruppen oder Prozessionen
Die Raupen treten häufig nicht einzeln auf. Auffällig sind Gruppen am Stamm, an starken Ästen oder in langen Reihen, die sich an einer Eiche bewegen.
Ratgeber
Wer Raupen oder ein Nest an einer Eiche entdeckt, muss nicht selbst bestimmen, ob es wirklich Eichenprozessionsspinner sind. Wichtig ist, typische Hinweise zu erkennen, Abstand zu halten und den Fundort nachvollziehbar zu melden.
Typische Hinweise
Eine sichere Bestimmung ist aus der Entfernung nicht immer möglich. Für eine Meldung reichen aber oft konkrete Beobachtungen: Baumart, Standort, sichtbare Raupen, Gespinste, Nester und die Nähe zu Wegen oder Aufenthaltsbereichen.
Die Raupen treten häufig nicht einzeln auf. Auffällig sind Gruppen am Stamm, an starken Ästen oder in langen Reihen, die sich an einer Eiche bewegen.
Nester wirken oft wie helle, watteartige oder seidige Gespinste. Sie sitzen am Stamm, in Astgabeln oder an stärkeren Ästen.
Der Name ist ein wichtiger Hinweis: Verdächtige Raupen oder Nester an Eichen passen eher zum Eichenprozessionsspinner als Funde an anderen Baumarten.
Nicht jedes Tier ist EPS
Viele Raupenarten sind harmlos oder gehören zu anderen Schmetterlingen. Entscheidend ist deshalb nicht, eine riskante Ferndiagnose zu stellen, sondern den Verdacht sauber zu dokumentieren. Ein Foto aus sicherer Entfernung, der genaue Standort und die Information, ob es sich um eine Eiche handelt, helfen bei der späteren Prüfung.
Berühre Raupen, Gespinste oder alte Nester nicht. Auch verlassene Nester können noch Brennhaare enthalten. Verdacht an Kiefern kannst du ebenfalls melden.
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