Ratgeber

Eichenprozessionsspinner: Gefahr durch Brennhaare

Das Risiko geht vor allem von den feinen Brennhaaren der Raupen aus. Sie können sich lösen, durch Wind verteilt werden und Haut, Augen oder Atemwege reizen. Deshalb sollten Bürger verdächtige Bereiche nicht betreten und Funde an Eichen dokumentieren.

Brennhaare

Warum sind Eichenprozessionsspinner problematisch?

Brennhaare können bei Kontakt unangenehme Reaktionen auslösen. Besonders sensible Orte sind Bereiche, in denen Menschen lange verweilen oder Kinder und Hunde nah an Bäume, Grasflächen oder Gebüsch kommen. Auch alte Nester können noch problematisch sein, weil Haare dort verbleiben können.

Haut und Augen

Nach Kontakt können Rötungen, Juckreiz oder Augenreizungen auftreten. Betroffene Stellen sollten nicht weiter gerieben werden.

Atemwege

Aufgewirbelte Haare können Husten oder Reizungen begünstigen. Abstand ist besonders bei Wind und in der Nähe sichtbarer Nester wichtig.

Kinder und Spielplätze

Kinder erkennen die Gefahr oft nicht. Funde in der Nähe von Spielplätzen, Schulen und Kitas sollten besonders klar gemeldet werden.

Sicher handeln

Was tun, wenn ein Nest entdeckt wurde?

  1. Nicht berührenRaupen, Gespinste und Nester nicht anfassen, absaugen, abfegen oder mit Wasser bearbeiten.
  2. Abstand haltenKinder und Hunde aus dem Bereich führen und andere Personen sachlich auf den Fund hinweisen.
  3. Fundort meldenDen Standort auf der Karte markieren und beschreiben, ob öffentliche Wege betroffen sind.
  4. Bei Beschwerden Rat einholenBei stärkeren Beschwerden sollte medizinischer oder tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Karte nutzen

Gefahrenstellen sichtbar machen

Eine präzise Meldung hilft anderen Bürgern, bekannte Fundorte zu meiden und verdächtige Bereiche schneller einzuordnen.

Zur Meldungskarte