Ratgeber für Hundehalter

Eichenprozessionsspinner und Hund

Hunde können beim Schnüffeln am Boden, an Baumstämmen oder im Gras mit Brennhaaren in Kontakt kommen. Besonders an Spazierwegen, in Parks und an Hundewiesen lohnt es sich, verdächtige Raupen oder Nester an Eichen ernst zu nehmen und den Fundort zu melden.

Spazierwege

Warum sind Funde für Hunde relevant?

Hunde erkunden ihre Umgebung mit Nase und Maul. Dadurch können sie Brennhaare aufnehmen oder an Fell, Pfoten, Schnauze und Augen damit in Kontakt kommen. Der sicherste Schritt ist, befallene Eichen und sichtbare Nester weiträumig zu meiden.

Bei Beschwerden

Wenn dein Hund nach einem möglichen Kontakt auffällig reagiert, stark speichelt, hustet, sich kratzt oder Augen und Schnauze gereizt wirken, sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Sicher unterwegs

Was Hundehalter bei einem Verdacht tun sollten

  1. Hund anleinenFühre deinen Hund aus dem Bereich und verhindere Schnüffeln direkt am Stamm oder Nest.
  2. Nichts entfernenRaupen, Gespinste oder Nester nicht berühren und nicht versuchen, den Bereich selbst zu reinigen.
  3. Fund markierenMelde den Standort auf der Karte, besonders wenn ein Spazierweg oder eine Hundewiese betroffen ist.
  4. Route ändernNutze vorübergehend andere Wege, bis der Bereich geprüft oder freigegeben wurde.

Typische Orte

Wo Hundehalter besonders aufmerksam sein sollten

Relevante Fundorte sind Eichen entlang von Feldwegen, Parkrändern, Badeseen, Campingplätzen, Hundewiesen und Wohngebieten. Entscheidend ist nicht nur der Baum selbst, sondern auch, ob Haare oder Nestbestandteile auf Bodenflächen gelangen können, auf denen Hunde unterwegs sind.